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Die Schönheit des Lebens ohne Gedanken!
Er war den ganzen Tag gewandert. Ohne nachzudenken tat er
einen Fuß vor den andern. Es tat gut nur den Körper zu fühlen. Gedanken gab
es nicht. Dann fühlte er Hunger und setzte sich unter einen Baum, um die
Reste seines Proviants zu verzehren. Auch jetzt arbeitete sein Kopf nicht,
weil sein Blut in die Bauchgegend floss, um die Nahrung zu verdauen.
Wohlwollend rülpste und furzte er.
Nach einer Weile war die Sonne ein Stück gewandert und
schien nun angenehm auf seinen Bauch. Ein wohlwollendes Gefühl der Wärme
umgab ihn. Er lehnte sich mit dem Rücken an den Baumstamm zurück und
schlummerte ein bisschen, mit vollem Bauch hätte ihn das Gehen sowieso nicht
erfreut.
Er erwachte, weil eine Mücke sich auf seinem Mundwinkel
niedergelassen hatte, um sich an den Speiseresten zu laben. Obwohl er dieses
freche Tier mehrmals verjagte, hörte sie nicht auf, um sein Gesicht
herumzuschwirren, wobei ihm das ständige Summgeräusch in den Ohren klang.
Außerdem waren einige Ameisen ihm unter die Hose die Beine hochgekrabbelt und
bissen ihn gnadenlos, weil sie sein Kratzen für einen Angriff auf ihr Leben
betrachteten. Die Hose musste ausgezogen werden, um dem beiderseitigen Kampf
und Leiden ein Ende zu bereiten. Die befreiten Gegner waren schnell im Gras
verschwunden. Jetzt kam auch noch die Sonne und erhitzte seinen ganzen
Körper. Das ganze Leben war ein einziger Stress und eine Qual.
Also auf und weiter! Man hatte ihn vertrieben. Die Natur
denkt nicht in Ruhe, sie bewegt sich unaufhörlich. Der Geruch von frischem
Wasser stieg ihm in die Nase, was sein Durstgefühl erweckte. Also machte er
sich auf, die Quelle der Linderung für dieses immer wiederkommende Bedürfnis
zu finden. Ein Trampelpfad führte ein paar Sträucher umgehend zu einer aus
einem Felsen entspringenden Quelle. Heftig rann das kühlende Nass seine Kehle
hinunter.
Aber jetzt fühlte er ein Drücken in der Blase und im
Unterbauch. Mit heruntergelassener Hose wurde Erleichterung geschaffen.
Kaum war er damit fertig, als sich ein leises Singen
hinter einer der Hecken hören ließ. Die liebliche Stimme kam langsam näher.
Man sollte ihn nicht sofort sehen, deshalb verbarg er sich hinter einem Gebüsch. Eine junge Frau
legte ihre Wäsche neben dem natürlichen Waschbecken ab, schob die Ärmel
zurück und den Rock aus, damit er nicht nass werde, und begann langsam
weitersingend, zu waschen. Das Wippen der vollen Busen unter ihrer Bluse, die
weiße Haut ihrer Arme bracht ihn in Erregung.
Langsam kam er aus seinem Versteck, näherte sich der Frau
und packte sie von hinten. Es geschah zu überraschend und zu heftig, als dass
sie hätte schreien können. Schon lag er auf ihr.
Als er fertig war, stand er auf, aber da traf ihn etwas
am Kopf. Seine Augen schlossen sich und er fiel auf den Rücken.
Jetzt fühlte er nichts mehr!
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Else
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Else
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Else
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Else
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Mittwoch, 18. März 2015
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